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Private Krankenversicherung Mutterschutz

Wer ein Kind erwartet, steht unter einem besonderen Schutz. Dies gilt insbesondere für das Arbeitsverhältnis und den Versicherungsschutz. Bis sechs Wochen vor dem ermittelten Geburtstermin sowie acht Wochen nach der Geburt gilt der gesetzliche Mutterschutz. In dieser Zeit wird das volle Gehalt, welches die werdende Mutter in der Zeit vor dem Eintritt in den Mutterschutz erhalten hat, durch die Krankenkasse weiter gezahlt.

Für die Fristen des Mutterschutzes spielt es keine Rolle, ob die Arbeitnehmerin, die das Kind erwartet, privat versichert ist, oder einen gesetzlichen Versicherungsschutz genießt. Doch einige Fragen bleiben trotzdem offen und sollen in diesem Beitrag geklärt werden. Was ist mit den Beiträgen für die Versicherung? Und wie hoch fallen die Leistungen im Mutterschutz aus, wenn die Mutter privat versichert ist? Und mit welchen Leistungen kann später während der Elternzeit gerechnet werden?

Zunächst die wichtigste Regelung für privat versicherte: Auch für die private Krankenversicherung gilt Mutterschutz mit den genannten gesetzlichen Fristen. Das heißt, die werdenden Mütter können die gleichen Leistungen für den Mutterschutz der privaten Krankenversicherung erwarten, wie auch bei einer gesetzlichen Versicherung. Zunächst kann in dieser Phase ein Mutterschaftsgeld beim Bundesversicherungsamt beantragt werden. Dieses beträgt maximal 230 Euro. Bei höheren Einkommen muss ein möglicher Differenzbetrag durch den Arbeitgeber getragen werden. Rein rechtlich wird der Mutterschutz durch die private Versicherung allerdings als klassischer Versicherungsfall eingestuft. Die Versicherte erhält als Verdienstausfall das im Vertrag festgelegte Krankentagegeld. Voraussetzung ist allerdings, dass die Versicherung mindestens acht Monate vorher abgeschlossen wurde.

Anders als bei der gesetzlichen Versicherung müssen die Beiträge zur Versicherung auch während des Mutterschutzes sowie während einer eventuellen Elternzeit in voller Höhe weiter getragen werden. Unter Umständen kommen die Versicherungsbeiträge für das Kind noch hinzu. Eine finanzielle Unterstützung kann eventuell durch den Arbeitgeberzuschuss des Partners erreicht werden. Besteht die Möglichkeit, das Kind beim Ehepartner im Rahmen einer Familienversicherung gesetzlich zu versichern, kann dies einen nicht unwesentlichen finanziellen Vorteil bringen.

Das gilt auch für die möglicherweise geplante Elternzeit. Unabhängig davon, ob die Mutter gesetzlich oder privat krankenversichert ist, erhält die Mutter zunächst das ganz normale Elterngeld, das zwischen 300 Euro und 1.800 Euro liegt und auf Grundlage des Einkommens des vorangegangenen Jahres berechnet wird. Anders als gesetzliche Krankenkassen passen private Kassen die Beiträge an das verminderte Einkommen nicht an. Es muss also über die komplette Elternzeit in voller Höhe weiter gezahlt werden, um den Versicherungsschutz zu erhalten.

Komplizierter wird es mit dem Mutterschutz bei Selbstständigkeit. Ist die Mutter selbstständig, wird Mutterschutz nur gewährt, wenn ein Krankentagegeld vereinbart wurde. Mutterschutz bei Selbstständigen, die privat versichert sind, erhalten ebenfalls das im Versicherungsvertrag vereinbarte Krankentagegeld. Auch hier gilt die gesetzliche Frist, also sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Geburt

Ist man also beruflich selbständig, wird Mutterschutz unter Umständen zum finanziellen Problem, wenn mit der Krankenversicherung kein Krankentagegeld vereinbart wurde. Nicht nur Selbstständige, die ihre Familienplanung noch nicht abgeschlossen haben, sollten sich also frühzeitig beschäftigen mit dem Mutterschutz. Die Krankenversicherung ist ein zentraler Baustein für den finanziell abgesicherten Start ins Familienleben.

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