Familienversicherung

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Familienversicherung

Nach wie vor sind die meisten Menschen in Deutschland in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert. Damit sind alle Kosten, die im Rahmen einer ärztlichen Behandlung oder eines Krankenaufenthaltes entstehen, komplett abgesichert. Ein wichtiger Vorteil, den die gesetzliche Krankenversicherung Familien bietet, ist die beitragsfreie Familienversicherung. Kinder, eingetragene Lebenspartner und natürlich Ehepartner können so ohne zusätzliche Kosten familienversichert werden und genießen den vollständigen Versicherungsschutz. Die Leistungen einer Krankenversicherung als Familienversicherung in Anspruch zu nehmen, ist allerdings durch den Gesetzgeber an einige wichtige Bedingungen und Voraussetzungen geknüpft.

Zunächst können Kinder in Familien die Versicherung in Anspruch nehmen. Sind die Eltern gesetzlich krankenversichert, wird direkt nach der Geburt das Kind durch die Familienversicherung abgesichert. Alle notwendigen Untersuchungen und Behandlungen werden durch die Krankenkasse der Mutter oder des Vaters übernommen. Auf die Familienversicherung für leibliche Kinder gibt es einen gesetzlichen Anspruch, allerdings muss zunächst geklärt werden, bei wem das Kind mitversichert wird, bei der Mutter oder beim Vater. Die Krankenversicherung für die Familie läuft über denjenigen Elternteil, der über ein höheres Einkommen verfügt. Eine Krankenversicherung als Familienversicherung in einer gesetzlichen Krankenkasse ist dabei aber nur möglich, wenn der besser verdienende Elternteil selber in einer gesetzlichen Krankenkasse ist. Für den Partner ist der Abschluss einer Familienversicherung an weitere Voraussetzungen gebunden. So gilt für den Partner das Recht auf Familienversicherung unter der Voraussetzung, dass beide verheiratet sind, oder eine eingetragene Lebenspartnerschaft bilden. Die beitragsfreie Familienversicherung kann auch durch den Partner in Anspruch genommen werden, wenn dieser nicht selbstständig ist, sowie weniger als 450 Euro bzw. 435 Euro im Monat verdient.

famielienversicherung, familenversicherungDie Familien, die die Krankenversicherung in dieser Form nutzen wollen, sind trotzdem gut beraten, wenn sie Angebote der Familienversicherung in einem Vergleich prüfen. Die Leistungen für den Kranken, die die Familienversicherung bietet, können sich von Anbieter zu Anbieter zumindest etwas unterscheiden. Für Kinder ist die Voraussetzung für eine Familienversicherung bis zum 22. Lebensjahr erfüllt, bei einer Ausbildung oder einem Studium sogar bis zum 25. Lebensjahr. Familienversicherungen sind bis zu den Altersgrenzen möglich, so lange keine eigenes Einkommen vorliegt.

Private Familienversicherung

Eine Alternative kann eine private Familienversicherung darstellen. Allerdings sind die Konditionen, die eine private Krankenversicherung für eine Familienversicherung bietet, deutlich anders strukturiert, als dies bei den gesetzlichen Krankenkassen der Fall ist. Im Prinzip ist eine private Familienkrankenversicherung nur ein Oberbegriff bzw. ein Label. Tatsächlich müssen bei einer privaten Lösung für die Familienversicherung alle Familienmitglieder separat privat versichert werden. Eine kostenlose Mitversicherung ist nicht möglich, wenn die Familie privat familienversichert werden möchte. Die Familienversicherung der PKV wird daher auf Grund der persönlichen, gesundheitlichen Voraussetzungen des Versicherten konzipiert. Allerdings umfasst die Familienversicherung für private Krankenversicherung die gesetzliche Verpflichtung, dass Kinder durch die Versicherung der Eltern aufgenommen werden müssen, auch dann wen eventuelle Vorerkrankungen bei dem Kind vorliegen.

Gesetzliche Krankenversicherung Familienversicherung

Jede gesetzliche Krankenkasse bietet die Familienversicherung an. Durch die gesetzliche Verpflichtung, nach der die gesetzliche Krankenversicherung die Familienversicherung anbieten muss, soll unter anderem auch eine Unterstützung von Familien gewährleistet werden, in denen nur ein Partner einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgeht. Für alle Kassen aus dem Bereich der GKV ist die Familienversicherung in etwas verschiedenen Varianten also im Programm. Die Familienversicherung bietet eine Krankenversicherung prinzipiell für alle Familienmitglieder. Bei Neugeborenen erfolgt die Aufnahme in einer Krankenkasse durch die Familienversicherung weitgehend automatisch. Gesetzlich familienversichert zu sein, ist aber auch eine Option für den Ehepartner. Die Familienversicherung durch die Krankenkasse ist jedoch bei eheähnlichen Gemeinschaften ohne Trauschein keine Option für den Partner. Die Familienversicherung durch die gesetzliche Krankenkasse gilt dagegen für gleichgeschlechtliche Partnerschaften, wenn diese in einer eingetragenen Partnerschaft verbunden sind. Diese können dann alle Vorteile genießen, die eine gesetzliche Familienversicherung zu bieten hat.

Wer freiwillig gesetzlich versichert ist, kann die Familienversicherung ebenfalls voll und ganz nutzen. Wer also über die Beitragsbemessungsgrenze kommt und daher von der Pflicht zur Krankenversicherung in einer gesetzlichen Krankenkasse befreit ist, sollte sich gerade mit Blick auf eine mögliche Familiengründung genau überlegen, ob er in eine private Krankenkasse wechselt. Bereits ab dem ersten Kind kann eine Familienversicherung der GKV deutlich günstiger sein, als die private Alternative. Dies gilt umso mehr wenn der Partner gesetzlich familienversichert werden soll. Auch hier ist eine private Lösung in den allermeisten Fällen deutlich teurer.

Wer ist familienversichert?

Die wichtigste Frage lautet aber zunächst, für wen die Familienversicherung überhaupt in Frage kommt. Es gelten nämlich für jede Familienversicherung Voraussetzungen. Eine Verdienstgrenze für die Familienversicherung gibt es dabei zunächst für die Kinder und die Partner. Anspruch auf Familienversicherung haben zunächst Kinder, die ja in der Regel ohnehin keine großen Einkommen vorweisen können. Für die Familienversicherung ist die Verdienstgrenze aber in Bezug auf Jugendliche und Partner von großer Bedeutung (siehe folgender Abschnitt).

Doch auch das Einkommen der Eltern kann von Bedeutung sein, allerding nur dann, wenn ein Elternteil privat versichert sein sollte und sein Einkommen über der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt. Im Jahre 2018 liegt diese Grenze bei 4.950 Euro brutto. Bei einem höheren monatlichen Einkommen über der Jahresarbeitsentgeltgrenze ist eine Familienversicherung für die Kinder ausgeschlossen. Für die Familienversicherung gilt keine Grenze, wenn der gut verdienende Partner freiwillig gesetzlich versichert ist. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit einer Familienversicherung für ein Stiefkind oder für ein Pflegekind. Sind in der Familienversicherung Stiefkinder oder Pflegekinder mitversichert, verursacht dies für die Stiefeltern keine zusätzlichen Kosten. Für den Partner und dessen Stiefkinder ist eine Familienversicherung nicht möglich, wenn das Paar unverheiratet ist.

Was ist die Einkommensgrenze für eine Familienversicherung?

Für die Nutzung einer Familienversicherung gibt es eine Einkommensgrenze zu berücksichtigen. Die Verdienstgrenze für eine Familienversicherung liegt 2018 bei brutto 4.950 Euro. Liegt das Einkommen des privat versicherten Familienmitglieds über dieser Einkommensgrenze, ist eine gesetzliche Familienversicherung für die Kinder ausgeschlossen. Die Einkommensgrenzen für die Familienversicherung werden regelmäßig angepasst. Sind die Kinder also etwa seit langem Familienversichert und die Einkommensgrenze wird durch den privat versicherten Vater durch eine Gehaltserhöhung überschritten, endet die Möglichkeit, die Kinder kostenfrei über die Familienversicherung der Mutter mitzuversichern. In regelmäßigen Abständen findet eine Prüfung durch die Krankenkasse statt, inwieweit die Familienversicherung durch die Einhaltung der Einkommensgrenze noch möglich ist.

Der Hintergrund für die Regelung bei der Familienversicherung, Einkommen als Grundlage für die Bewilligung heranzuziehen, kann darin gesehen werden, einen Missbrauch von Besserverdienenden zu verhindern. Nutzen Personen mit hohem Einkommen die Familienversicherung, stellt dies eine einseitige Nutzung des solidarisch organisierten gesetzlichen Versicherungssystems dar. Wer also eine Familienversicherung bei hohem Einkommen nutzen will, sollte in der gesetzlichen Versicherung bleiben. Ist man hier Familienversichert, gilt keine Einkommensgrenze. Einkommensgrenzen der Familienversicherung werden durch eine Kommission festgelegt, die verschiedene wirtschaftliche Kennzahlen, wie Lohnentwicklung und Inflation berücksichtigen. Die Krankenkasse selber kann die für die Familienversicherung geltende Einkommensgrenze nicht selber festlegen.

Auch die Mitversicherung von Kindern und Ehepartnern in der Familienversicherung macht die Krankenkasse von einer Einkommensgrenze abhängig. Für Angestellte und Minijobber gelten für die kostenlose Versicherung im Rahmen der Familienversicherung Einkommensgrenzen. Minijobber nimmt die Krankenversicherung in die Familienversicherung auf, wenn die Einkommensgrenze von 450 Euro nicht überschritten wird. Für andere Arbeitsverhältnisse gilt 435 Euro für die Familienversicherung als Grenze. Neben dieser finanziellen Grenze der Familienversicherung gelten weitere Bedingungen. Der Partner, der in die Familienversicherung aufgenommen werden soll, darf nicht verbeamtet sein und nicht hauptberuflich einer selbstständigen Tätigkeit nachgehen.

Wie lange ist man familienversichert?

Neben der Frage, ob es überhaupt möglich ist, ist es mindestens ebenso wichtig, wie lange familienversichert der Versicherungsschutz genossen werden kann. Ein wichtiger Faktor ist für die Mitgliedschaft von Kindern in der Familienversicherung, bis wann kein eigenes Einkommen erzielt wird. Bis wann man familienversichert sein kann, hängt also bei älteren Kindern davon ab, wie lange die Ausbildung dauert.

Familienversichert – bis wann? – diese Frage stellt sich vor allem für Studierende. Das entscheidende Alter, ab wann nicht man mehr familienversichert sein kann, liegt zunächst bei 23 Jahren. Wird eine Ausbildung oder ein Studium absolviert und verdient das Kind kein Geld, ist die Familienversicherung sogar bis zum Alter von 25 Jahren möglich. Es sollte also stets geprüft werden, ob diese kostengünstige Möglichkeit in Frage kommt, da eine Familienversicherung rückwirkend leider nicht möglich ist, wenn erst einmal ein separates Versicherungsverhältnis abgeschlossen wurde.

Was sind die Voraussetzungen für eine Familienversicherung?

Um es noch einmal zusammenzufassen: für eine Familienversicherung für die Kinder bzw. den Ehepartner gelten einige wichtige Voraussetzungen. Neben den Einkommensgrenzen für die Eltern kommt es auf das Alter der Kinder an. Auch dürfen die Kinder, die familienversichert sind, kein Geld verdienen. Soll der Ehepartner in die Familienversicherung aufgenommen werden, darf dessen Einkommen nicht über 450 Euro bei einem Minijob sowie über 435 Euro bei einem anderen Beschäftigungsverhältnis liegen. Ebenso darf er nicht verbeamtet sein oder einer selbstständigen Beschäftigung nachgehen. Außerdem muss das versicherte Familienmitglied in Deutschland wohnen.

Was kostet eine Familienversicherung?

Neben den Leistungen, die im Rahmen einer Versicherung in Anspruch genommen werden können, interessiert die meisten ganz sicher die Frage: was kostet die Familienversicherung? Eine pauschale Antwort kann es darauf nicht geben. Allerdings spielt es keine Rolle, wie viele Familienmitglieder über die Familienversicherung versichert werden. Für diese Versicherten ist es eine einfache kostenlose Familienversicherung. Beiträge muss dagegen nur der Hauptversicherte zahlen. Auch diesem entstehen keine Zusatzkosten. Wie hoch die Beiträge jedoch konkret ausfallen, hängt allein von der gewählten Versicherung sowie dem erzielten Einkommen des Hauptversicherten ab.

Private Familienversicherung für Selbständige & Beamte

Die Frage, ob eine Familienversicherung für Selbstständige und Beamte möglich ist, muss gesondert betrachtet werden. Eine Familienversicherung für selbständig Berufstätige ist prinzipiell möglich, wenn der Hauptversicherte beruflich selbstständig ist und sich freiwillig gesetzlich versichern lässt. Partner und Kinder können so unter den oben beschriebenen Voraussetzungen jederzeit kostenfrei Familienversichert werden. Nicht möglich ist es dagegen, selbstständig familienversichert zu sein, zumindest wenn die Selbstständigkeit hauptberuflich ausgeführt wird. Eine PKV Familienversicherung als Alternative ist ebenfalls nicht möglich.

Ähnlich liegt der Fall bei den Möglichkeiten für eine Familienversicherung für Beamte. Ähnlich wie bei der Familienversicherung für Selbstständige haben auch Beamte die Möglichkeit, freiwillig in die gesetzliche Krankenversicherung zu gehen und dann andere Familienmitglieder mitzuversichern.

Für Beamte besteht nicht die Möglichkeit, einer Mitversicherung im Rahmen der Familienversicherung, Selbständige haben zumindest theoretisch die Möglichkeit, nämlich, wenn sie nur nebenberuflich selbstständig tätig sind und weniger als 435 Euro verdienen.

Die Familienversicherung für Selbstständige kann also eine Lösung in der Anfangsphase der Selbstständigkeit sein. Ist man nämlich selbstständig familienversichert und arbeitet zunächst nur geringfügig, konkret weniger als 18 Stunden in der Woche, können zunächst erheblich Kosten gespart werden, da keine eigene Versicherung abgeschlossen werden muss. Steigt das Einkommen dann, muss eine eigene Versicherung abgeschlossen werden.

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